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Buchempfehlung: Triffst du Buddha, töte ihn!

Triffst du Buddha, töte ihn!

Triffst du Buddha, töte ihn!

Worum geht es in diesem Buch. Der Klappentext:

Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers: aufgeklärt, kritisch, meinungsfreudig. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht Momente der Ruhe, um sich zu sammeln. So kam Altmann nach Indien. Was er suchte: Einkehr und Klarheit. Was er fand: Ein Trainingscamp des inneren Friedens.
Von Neu-Delhi fährt er nach Varanasi, erkundet die wichtigsten Stätten des Buddhismus und landet durch Zufall im Meditationszentrum von S.N. Goenka. Seit vierzig Jahren unterrichtet der Guru Buddhas wichtigste Meditationslehre. Jede Form der Ablenkung ist untersagt. Und die Regeln sind streng: Alle mitgebrachten Gegenstände werden eingesammelt, kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom, keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens.
Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass Buddha lehrt, Buddha zu überwinden. Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet.

Meine Meinung

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, manchmal etwas langatmig, kann aber unter anderem immer wieder mit netten Geschichten überraschen und enthält die ein oder andere schöne Idee. Man bekommt außerdem auch einen kleinen Überblick über den Buddhismus, ohne esoterisches Geklimper.

 

Ein paar Ideen und Zitate aus dem Buch (Spoiler Gefahr!)

 

Der Buddhismus lehrt uns, daß man nicht zu einem hirnlosen Religionsfanatiker wird, sondern zu einem Menschen der sein eigenes Potential selbstverantwortlich erkennen soll und fördern soll.

„Am radikalsten aber hat es Albert Camus formuliert: “ Alles Unglück des Menschen kommt von der Hoffnung.“ Wie erfreulich hoffnungslos da der Buddhismus klingt. Wie lässig er den Himmel übersieht, auch den Teufelsschlund, ja, sich nicht um Gott schert, somit dem Menschen seine Würde und Eigenverantwortung zurückgibt……“

Ich bin – und das scheint mir ein typischer Defekt der „weißen Rasse“ – nicht glücksfähig. Zumindest nicht oft genug. Die Gründe? Viele, einer davon hat wohl mit der jüdisch-christlichen Elendsideologie  zu tun, die zweitausend Jahre langüber das Abendland kam. Leben als Jammertal, Lust als Teufelswerk, Glück als Aufstand gegen Gott……


Nett ist auch die Absage an das Prinzip Hoffnung.  Bei vielen Religion wird man vertröstet. Irgendwann werden wir ins Paradies einkehren, wird alles einfach so gut. Du wirst vertröstet und hingehalten, so erzieht man sich lammfromme Lemminge, die aus dem Vertrauen und der Hoffnung an Gott ihr Leben bis zum Ende fristen.

Gibt es ein Leben vor dem Tod ?

Siehe auch das Zitat weiter oben zur Hoffnung


Wie man im sogenannten hier und jetzt leben kann, wie man seine Achtsamkeit mit der Meditations Technik Vipassana schärfen kann und wie man so mehr Qualität in sein Leben holen kann.

Jede spirituelle Suche, die dem Suchenden keinen ganz konkreten Zugewinn an Lebenstapferkeit verschafft, ist nichts als eine andere Art, seine siebzig oder achtzig Jahre totzuschlagen. Und das ist ein krimineller Akt.

Gedanke-Wort-Handlung! Eins nach dem anderen, ohne Bruch, stimmig!

Wenn ein Mensch absäuft, beginnt er, über Auswege nachzudenken. Bei vielen bleibt es beim Denken. Sie haben noch nicht genug gelitten, um die Kräfte zu mobilisieren, die es braucht, um dem Sumpf zu entkommen.

Der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges definierte das Glück einmal als ein lässiges Leuchten in den Augen. Es hülfe auch jedem anderen beim Glücklichsein, der gerade vorbeikommt.

 


 

Das Buch kann definitiv ein wenig mehr Lässigkeiten in dein Leben bringen, also LESEN!

Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch

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