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Warum dein innerer Schweinehund ein Monster ist – und 7 Tricks wie du ihn besiegen kannst.

 

Der innere Schweinehund

Dein innerer Schweinehund

Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und am Anfang eines neuen Jahres hat man immer den Schwung liegengebliebene Projekte oder Ideen anzugehen. Vielleicht will man schon seit langem einen Gedichtband schreiben, man will endlich mit dem Yoga anfangen oder man startet einen Blog … Du kennst bestimmt das Gefühl am Ende eines Jahres, wenn du dich fragst:

„Was hab ich eigentlich in dem Jahr gemacht und wieso hab ich nicht dieses oder jenes angefangen?“ 

Ich kenne das nur zu gut. Ich habe auch ein paar Projekte, die einfach liegengeblieben sind – aus Faulheit, Perfektionismus oder Angst.

Vielleicht kann ich mit diesem Beitrag ein paar Impulse geben, damit dieses Jahr ein „Macher-Jahr“ wird.

Hier eine kleine Auflistung, was mir bei der Erfüllung einiger Projekte geholfen hat:

1. Anfangen!

Fang einfach an. Sag dir selber, dass du erst einmal nur ein wenig Zeit investieren willst und wenn du dann in den Flow kommst, bleibst du einfach dran.

Um überhaupt in den Flow kommen zu können, beachte folgendes:

      • Schalte Internet und Telefon ab.
      • Umgib dich nur mit den notwendigen Dingen.
      • Such dir einen ruhigen Ort.
      • Schreib deine Geistesblitze auf einem separaten Blatt Papier auf.
      • Denk später über sie nach.
      • Konzentrier dich noch 10 Minuten länger.
      • Pack dir relaxte Musik ohne Gesang auf die Ohren oder beruhigende Naturgeräuche.

2. First things first.

„Die wichtigen Dinge zuerst“ soll heißen, fang direkt damit an, am besten gleich morgens. Je mehr du prokrastinierst, desto geringer sind die Chancen, dass du an diesemTag anfängst. Ich habe das Glück, kein Morgenmuffel zu sein und nutze die Morgenstunden, um mit klarem Geist, Sachen anzufangen.

Einen guten Artikel über das Thema tägliche Morgenroutine gibt es auf dem wunderbaren Blog von Conni :

Yoga Meditation Junkie

3. Zeitlich begrenzen.

Mir fällt es leichter anzufangen, wenn ich mir einen zeitlichen Rahmen schaffe. Ich stelle dafür einen Timer auf 25 Minuten. Wenn dieser abgelaufen ist, hab ich 5 Minuten Zeit, irgendetwas anderes zu machen, z.B.: die Augen schließen und gar nichts tun.

Pomodoro Technik

Gute Erweiterung für Chrome: Strict Workflow

Gar nichts machen: Do nothing for 2 minutes.

4. Fail Harder!

„Verlieren“ ist super. Man lernt so viel daraus und wenn man etwas Humor hat, kann man auch im Nachhinein darüber lachen. Wir haben alle so tolle Ideen und haben doch so viel Angst, auf „die Schnauze zu fallen“.

Aber was ist trauriger? Ständig im Sumpf zu stecken und sich nicht zu bewegen, weil man Angst hat, man könnte versinken, oder zu leben und sich ab und zu ein paar Schrammen holen?

fail_harder

 

5. Schraube deine Erwartungen zurück und sei nicht zu hart zu dir.

Denk immer daran, dass man nie perfekt sein kann und vor allem, dass man sich mit jedem Projekt, jedem Artikel, jeder Zeichnung  weiterentwickelt. Wenn ich Zeichnungen anschaue, die ich noch vor ein paar Jahren gemacht habe, dann sehe ich durchaus eine positive Entwicklung. Das spornt zusätzlich an.

6.Schrittweise vorgehen.

To-do-Listen sind ok, so lange sie ein großes Projekt in mehrere kleine Schritte unterteilt. Nichts ist befriedigender, als ein Häkchen hinter einem Task zu machen. Und um beim Thema zu bleiben: Man verliert die Angst vor der Größe der Aufgabe, wenn man sein Ziel in kleine Schritte unterteilt.

7. Disziplin.

Die gute Nachricht ist, du brauchst keine Disziplin, wenn du etwas gefunden hast, wofür du brennst. Wenn du morgens aufstehst und es kaum erwarten kannst anzufangen, dann brauchst du auch keine Disziplin, um deinen inneren Schweinehund zu überwinden. Also entweder du findest etwas, was du mit Leidenschaft machst, oder du benötigst Disziplin.

Ich finde dieses etwas längere Zitat passt auch ganz gut, zumindest was den ersten Teil angeht. Wenn man im Alter auf sein Leben zurückblickt, sollte man nichts missen. Manchmal hilft es, sich vorzustellen, dass man 80 Jahre alt ist und auf sein Leben zurückblickt. Worauf wärst du stolz, worüber froh und würdest du genauso denken, wie der Mann, der folgende Zeilen verfasst hat?

»Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich im nächsten Leben viel mehr Fehler machen, ich würde nicht immer so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen, ich wäre ein bisschen verrückter als ich gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernstnehmen, ich würde nicht so gesund leben, ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten. Freilich hatte ich auch Momente der Freude.

Aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt: aus diesen besteht nämlich das Leben.

Nur aus Augenblicken, vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätsommer barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. Aber sehen Sie, ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.«

Jorge Luis Borges, Schriftsteller, 1899–1986

Und was habt ihr für Tricks und Tipps auf Lager den inneren Schweinehund zu überwinden?

Auch passend zum Frühling und mit einem ähnlichen Thema, nämlich wie ich mich zum regelmäßigen Sport motiviere:

Wie ich mich zum regelmäßigen Sport motiviere.

Oder lest euch den tollen Artikel übers Anfangen von meiner lieben Kollegin Andrea durch:

Aller Anfang…

 

4 Comments

  • Reply
    To live a creative life we must lose our fear of being wrong
    25. März 2015 at 9:29

    […] Dein innerer Schweinehund […]

  • Reply
    Der einzige Guru dem ich folge ist.... - Sofa Yoga
    15. November 2015 at 20:49

    […] Dein innerer Schweinehund […]

  • Reply
    #DoItLikeDeMaziere - Sofa Yoga
    18. November 2015 at 22:02

    […] Dein innerer Schweinehund […]

  • Reply
    The little problem.... - Sofa Yoga
    13. April 2017 at 20:34

    […] Dein innerer Schweinehund […]

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